Peugeot 206 RC

Das Auto, mit dem ich Rallyes fahre — ein 206 RC, aufgebaut nach Gruppe A7.

Motor

Bauart
Reihenvierzylinder, 16V, Saugmotor
Hubraum
1997 cm³
Leistung
190 PS
Gemischaufbereitung
Saugrohreinspritzung

Antrieb

Antriebsart
Frontantrieb
Getriebe
Dogbox, kurze Übersetzung
Differenzial
Sperrdifferenzial

Fahrwerk

Bremsen
Scheibenbremsen rundum
Räder
16 Zoll

Reglement

Klasse
Gruppe A7
Sicherheit
Überrollkäfig, Schalensitze, Hosenträgergurte

Besatzung

Fahrer
Fabian Zeller
Beifahrer
V. Häner

Der 206 RC ist die schärfste Serienversion des kleinen Peugeot: Zweiliter- Sauger, 16 Ventile, Frontantrieb, wenig Gewicht. Genau die Basis, aus der sich ein bezahlbares Rallyeauto bauen lässt.

Aufgebaut ist er nach dem Reglement der Gruppe A7. Der Sauger leistet 190 PS — ohne Turbo, ohne Elektronik, die einem die Arbeit abnimmt.

Dogbox und Sperre

Die beiden Teile, die aus dem Serienauto ein Rallyeauto machen, sieht man von aussen nicht. Das Dogbox-Getriebe mit kurzer Übersetzung lässt sich ohne Kupplung und ohne Zwischengas schalten — schneller, härter, und genau darauf ausgelegt, auf einer Etappe ständig durch die Gänge zu gehen.

Dazu kommt ein Sperrdifferenzial. Bei Frontantrieb ist das der Unterschied zwischen einem Rad, das am Kurvenausgang durchdreht, und zwei Rädern, die tatsächlich Vortrieb liefern.

Warum ausgerechnet dieser

Ein A7-206 ist kein Auto, das Rekorde bricht. Es ist ein Auto, mit dem man fahren lernt: genug Leistung, um schnell zu sein, wenig genug, um Fehler zu verzeihen. Und es ist wartbar — was zählt, wenn keine grossen Sponsorenbudgets vorhanden sind.

Einsätze

Bisher gefahren unter anderem an der Austrian Rally Legends, der Rallye International du Valais und dem Critérium Jurassien. Wie es dort gelaufen ist, steht im Blog.